Neues aus dem Dekanat

des Fachbereichs Betriebs- und Sozialwirtschaft

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Prüfungsabmeldungen und Länge der Prüfungsphase

1. September 2010 von Olaf Winkelhake · Keine Kommentare

Wie ich jetzt gelernt habe, hat in der vergangenen Prüfungsphase 600  Abmeldungen gegeben, d.h. Studierende, die sich erst angemeldet hatten, es sich dann aber (innerhalb der regulären Fristen) anders überlegt hatten, was ihr gutes Recht war. Die Höhe dieser Zahl hat mich dann doch überrascht.

Im Prüfungsausschuss (dessen Vorsitzender ich bin) haben wir jedes Semester ein paar Anträge auf dem Tisch, bei dem Studierende vergessen haben, sich für die Prüfungen an- oder abzumelden und das nachholen möchten. An unserem Fachbereich verfolgen wir die Regel “keine Prüfung ohne Anmeldung” ziemlich streng. Es müssen schon sehr schwerwiegende Gründe vorgelegen haben, die eine Anmeldung verhindert haben, damit solchen Anträgen stattgegeben wird.

Der Grund, warum wir an dieser Stelle so pingelig sind ist, dass wir ohne eine solche Regel die Planung der Prüfungsphase vergessen können. Wir hätten keine Ahnung, ob eher 50 oder 150 Prüflinge aufschlagen würden. Sicherheitshalber würden wir dann wahrscheinlich alle Prüfungen im Audimax schreiben, denn wir können einem Prüfungswilligen ja schlecht sagen “Komm nächstes Semester wieder, es sind leider grad alle Plätze belegt,weil wir uns ein wenig verschätzt haben”. Dann wäre natürlich die Prüfungsphase ziemlich  lang.

Insofern ist die “harte Linie” zwar nicht toll, aber das kleinere Übel im Vergleich zu einer Prüfungsphase die eher doppelt so lang sein müsste wie derzeit.

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Der Dekan in der Mensa

5. August 2010 von Olaf Winkelhake · Keine Kommentare

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TOEFL-Test weiter kostenfrei

21. Juli 2010 von Lutz Thieme · 1 Kommentar

Der Fachbereichsrat des Fachbereichs Betriebs- und Sozialwirtschaft hat heute (21.07.2010) beschlossen, dass auch zukünftig der TOEFL-Test für Studierende des Fachbereichs Betriebs- und Sozialwirtschaft ohne Gebühr abgelegt werden kann. Diese wird vom Fachbereich Betriebs- und Sozialwirtschaft übernommen, nachdem sich die FH Koblenz aus der Finanzierung zurückgezogen hatte. Andere Fachbereiche unserer Hochschule haben dagegen angekündigt, die für den TOFL-Test anfallenden Kosten an ihre Studierenden weiterzugeben.

Lutz Thieme

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Fußball WM und Prüfungen

4. Juli 2010 von Lutz Thieme · Keine Kommentare

“Ich hoffe, Deutschland scheidet aus, weil ich sonst nicht richtig für die Prüfungen lernen kann.” So oder so ähnlich habe ich es in der letzten Woche durch die Campus-Gänge wabern hören. Seit gestern steht ja fest, sie spielen in der nächsten Woche noch zwei Mal. Und das die WM mit der deutschen Nationalmannschaft stattfindet, war schon zu Semesterbeginn ebenso bekannt wie der Zeitpunkt der Prüfungsphase. Was will ich damit sagen? Das Zusammentreffen von WM und Ende der Vorlesungsperiode war vorhersehbar, die daraus resultierende möglichen Ablenkungseffekte auch, das Zeitbudget der nächsten Woche ist exakt planbar - kein Grund also, um schlechtere Prüfungen abzulegen. Hab übrigens mal bei meinen Klausuren nachgeschaut und keine Unterschiede zwischen WM/EM-Jahren und den anderen gefunden. Also: Jetzt keine Kommentare zu diesem Eintrag schreiben, sondern einfach konzentriert die Zeit, über die jeder selbst bestimmen kann, zur Prüfungsvorbereitung nutzen, empfiehlt

Lutz Thieme

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Wechsel im Dekanat - was ich schon gelernt habe

4. Juli 2010 von Lutz Thieme · Keine Kommentare

Aufmerksamen Lesern dieses Blogs ist sicher nicht entgangen, dass Ende April ein Wechsel im Dekanat stattgefunden hat. Olaf Winkelhake ist jetzt Prodekan und ich bekleide seit dem das Amt des Dekans. Werde mich deshalb auch ab und zu auf diesem Blog melden - wie man das macht, hab ich jetzt gelernt.

Aber auch andere Sachen sind mir aufgefallen: Im Fachbereichsrat haben wir für nächstes Semester wieder mehr als 50.000 € für Lehrbeauftragte bereitgestellt, nahezu täglich unterschreibe ich Rechnungen für neue Bücher, viele studentische Hilfskräfte sind im Fachbereich tätig und verdienen sich damit einen Teil ihres Lebensunterhaltes, die Tutoren für Mathe und andere Fächer bereiten schon das nächste Semester vor. All dies passiert, ohne das die Rahmenbedingungen besser werden. Wir bekommen als Fachbereich in diesem Jahr knapp 200.000 € von der Hochschule für den laufenden Betrieb, geben aber 400.000 € aus. Dies können wir uns noch leisten, weil der MBA-Studiengang Einnahmen erzielt. Ich musste lernen, dass es in der Hochschule Studierende erster und zweiter Klasse gibt. Im internen Mittelverteilungsmodell unserer Hochschule wird jeder Student unseres Fachbereichs mit dem Faktor 1,0 versehen, während Studierende technischer Fachbereiche den Faktor 1,9 haben und damit pro Kopf nahezu das doppelte an Geld zur Verfügung steht.

Was habe ich noch gelernt? Dass die Durchsetzung guter Reformansätze in Bezug auf unser Bachelor-Curriculum länger gebraucht hat, als eigentlich vermutet. Aber jetzt haben wir die Genehmigung. Die Studierenden, die im nächsten Semester ein Bachelor-Studium an unserem Fachbereich aufnehmen, werden also nach einer neuen Prüfungsordnung studieren. Wir haben versucht, die Regelungsdichte zu minimieren und den Studierenden mehr Freiheiten bei der Gestaltung des Studiums zu geben. Vorsicht also, wenn Sie ab Oktober von den neuen Erstsemestern gefragt werden - die Regeln haben sich zumindest im Detail geändert, wenn auch der Fächerkanon im großen und ganzen gleich geblieben ist. Vor einem möglichen Treffen von neuen Erstsemestern auf dem Campus stehen noch die letzte Vorlesungswoche, die Prüfungsphase und die vorlesungsfreie Zeit. Für den Vorlesungsschlussspurt und die Vorbereitungen auf die Prüfungen wünsche ich Ihnen viel Kraft, für die Prüfungen viel Erfolg und für die vorlesungsfreie Zeit genügend Muse und Energie, um sich mit den Dingen zu beschäftigen, die Ihnen wichtig sind und die Sie schon immer mal wissen wollten.

Viele Grüße

Lutz Thieme

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Wechsel im Dekanat

22. April 2010 von Olaf Winkelhake · Keine Kommentare

In seiner Sitzung am 21.4. hat der Fachbereichsrat meinen Kollegen Lutz Thieme zum Dekan und mich (Olaf Winkelhake) zum Prodekan gewählt. An meinem Amt als Vorsitzender des Prüfungsausschusses hat sich nichts geändert.

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Klausureinsichtnahme

15. April 2010 von Olaf Winkelhake · 3 Kommentare

Die Termine für die Klausureinsichtnahme sind für dieses Semester wieder einmal gelaufen. Hier ein paar Zahlen dazu:

Insgesamt haben sich 420 Studierende für eine Einsichtnahme eingetragen. Davon sind 95 dann nicht erschienen. 2 haben sich abgemeldet. 95 “no shows” sind fast 25%.

Ich finde, 25% ist deutlich zu viel. Jedes Semester treiben wir einen ziemlichen personellen und organisatorischen Aufwand, um Ihnen diesen Service zu bieten, den dann jeder vierte doch nicht haben will und einfach unangekündigt wegbleibt. Das macht viel unnötige Arbeit, die die Mitarbeiter dann eben nicht in Ihre Beratung stecken können, sondern damit verbringen, Klausuren in Mappen zusammen zu sortieren, die dann keiner anschaut um sie dann anschließend wieder umzusortieren.

In diesem Semester habe ich für eine Klausur die Einsichtnahme selbst organisiert. Da war die “no show” Quote sogar 40%.

Ich glaube, die “no shows” erweisen den Studierenden einen großen Bärendienst, denn es ist auf Dauer nicht vertretbar, so viele Ressourcen in einen Service zu stecken, der so bedenkenlos ungenutzt “weggeworfen” wird. Ich würde nun ungern darüber anfangen nachzudenken, wie ich den “no shows” auf die Pelle rücke und die Tour vermiese. Daher bitte ich Sie, mit dem Service der Klausureinsichtnahme in Zukunft verantwortungsvoller umzugehen.

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Eingangstests

23. Februar 2010 von Olaf Winkelhake · 28 Kommentare

In den letzten Tagen haben mich einige eMails zum Thema “Eingangstest” erreicht, da einige Kollegen in Wahlpflichtfächern zu diesem Instrument greifen.

Mein Eindruck ist, dass vielen Studierenden nicht klar ist, wozu diese Tests dienen sollen. Daher möchte ich Ihnen dazu ein paar Worte schreiben.

Bei der Anmeldung zu Wahlpflichtfächern fährt unser Fachbereich einen sehr liberalen Kurs. Sie können sich zu diesen Fächern in jedem Semester anmelden. Die Alternative dazu ist, dass wir eine Regel aufstellen, die z.B. lautet

  • Du musst x Credits haben, um Dich anzumelden, oder
  • Du must alle Veranstaltungen im Modul y bestanden haben

 So was hatten wir auch mal, haben es aber abgeschafft, da dies in vielen Fällen den eigentlichen Zweck verfehlt hat, die Studierenden zwangsweise daran zu hindern, Veranstaltungen zu belegen, für die ihnen die Vorkenntnisse fehlen.

Also war unsere Lösung “Wenn Du meinst, dass Du das hinbekommst, melde Dich an”. Uns war damals klar, dass das zu einer zeitweiligen Mehrnachfrage nach Wahlpflichtfächern führen würde, weil jetzt neben den Fünftsemestern auch die unteren Semester diese Fächer nachfragen würden. Daher haben wir das Angebot ausgehent. Unter http://www.myrac.de/dekanbsw/?p=49 hab ich mich etwas ausführlicher zu diesem Thema “Die unteren Semester nehmen uns doch die Plätze weg!” geäußert. Ich glaube, was ich dort geschrieben habe, gilt noch immer.

Die Konsequenz aus dieser liberalen Haltung ist aber, dass die Kollegen, die Veranstaltungen anbieten, die auf anderen  Veranstaltungen aufbauen, feststellen müssen, dass viele Studierende, die dort sitzen, nicht die notwendigen Vorkenntnisse mitbringen. Die bürokratische Lösung wäre jetzt, festzulegen, dass nur der dort sitzen darf, der Veranstaltung x bestanden hat. Die Lösung, die ich vorgeschlagen habe, und die einige Kollegen so übernommen haben, war, einfach einen Test am Anfang einzufügen, in dem die Studierenden nachweisen müssen, dass sie die Inhalte, auf denen die Veranstaltung aufbaut, auch auf dem Kasten haben.

Der Sinn dieser Tests ist also nicht, die Gruppen klein zu halten, sondern der, die Studierenden, die in der Veranstaltung nichts zu suchen haben, rauszufiltern. Aus diesem Grund handelt es sich hierbei auch um einen Test, d.h. eine Prüfungsform, die keine Note hat, sondern nur “bestanden” sein muss. Insofern sehe ich dieses Tests eigentliche eher als einen Service für die Studierenden, denn es ist doch eigentlich im Interesse der Studierenden, wenn der Test ganz am Anfang der Veranstaltung sagt “Sorry, aber Dir fehlen die Basics” als wenn Sie dann in der Veranstaltung sitzen, im Semester nur schwer folgen können und dann, wegen jener fehlenden Basics, durch die Klausur rasseln.

Insofern kann ich die Argumentation - ich formulier das jetzt ein wenig böswillig ;) -  “Ich hab mich für Veranstaltung x angemeldet, aber einen Test, der prüfen soll, ob ich die Voraussetzungen dafür mitbringe, finde ich unfair” nicht ganz nachvollziehen, denn das würde doch bedeuten, dass Veranstaltungen, die auf anderen Veranstaltungen aufbauen, auch für die machbar sein müssen, die diese Veranstaltungen noch nicht belegt/gehört/gelernt haben.

Da würde ich mich aber als jemand, der das aber schon hat, verschaukelt fühlen, wenn ständig Fragen gestellt werden, die in der Aufbauveranstaltung schon abgehandelt worden sind oder der Dozent dann das Tempo so drosselt, dass auch die “Kleinen” mitkommen und für die “Großen” wenig Neues vermittelt wird.

Insofern halte ich die Idee der Eingangstests für einen guten Interessenausgleich zwischen den oberen Semestern, die die Veranstaltung, die vorausgesetzt wird, schon belegt haben und den Studierenden, die die Veranstaltung gern hören möchten und sich dann eben selbständig vorbereiten, um den Test zu bestehen - und dann bei der Veranstaltung, auf die aufgebaut wird, die Sie parallel oder vielleicht sogar später hören, einen oder zwei Gänge zurückschalten können.

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Klausuren und Krankheit

23. Februar 2010 von Olaf Winkelhake · 2 Kommentare

Liebe Studierende,

 ich möchte Sie auf die Seite

http://www.rheinahrcampus.de/fileadmin/pruefungsamt/pruefamtbsw/Merkblaetter_Infos_Hinweise/Pr%C3%BCfungsr%C3%BCcktritt.pdf

hinweisen, in der das Prüfungsamt nochmal für Sie die Regelungen aufgelistet hat, die gelten, wenn Sie sich für eine Klausur angemeldet haben und dann, nach An/Abmeldeschluss erkranken und nicht an der Klausur teilnehmen können.

Auf dieser Seite steht nichts Neues. Das sind die Regeln, die schon “immer” gelten. Als Vorsitzender des Prüfungsausschusses bekomme ich aber fast jedes Semester eMails von Studierenden, denen diese Regelungen offenbar nicht bekannt waren, und die sich dann z.B. durch das Einreichen eines nicht hinreichend qualifizierten Attests selbst ein Bein gestellt haben.

Aus diesem Grund denke ich, können wir nicht häufig genug mit den Regelungen winken und Sie die nicht häufig genug zur Kenntnis nehmen, damit Sie nicht auch in ähnlicher Situation ein Eigentor schießen. Ich glaube, Sie müssen die Regelungen nicht auswendig lernen, aber Ihnen sollte klar sein, dass, wenn dieser Fall eintritt, es eine gute Idee ist,  nachzuschauen, was genau Sie tun müssen, weil “irgendwas” eventuell nicht ausreicht.

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Ein Loblied des Podcastings

4. Februar 2010 von Olaf Winkelhake · Keine Kommentare

Ich möchte Sie an dieser Stelle auf das ganz hervorragende Podcast-Angebot des Deutschlandfunks (DLF) hinweisen und hierbei ganz besonders auf die Sendung “Campus und Karriere”

http://www.dradio.de/dlf/sendungen/dlfpodcast/503419/

deren Zielgruppe Sie sind.

Seit ich die Wonnen des Podcastings kennengelernt habe (d.h. das Herunterladen von Radiobeiträgen aus dem Internet auf den MP3-Spieler) ist Autofahren deutlich weniger langweilig geworden. Beim Kauf meines letzten Autos war die Frage, wie ich meinen *Pod an das Radio anschließen kann, ein wichtiges Kriterium.

Mein Eindruck ist, dass ein großer Teil von Ihnen nicht regelmäßig Tageszeitungen liest, bzw. wenn, dann häufig Tageszeitungen, die Sie bezüglich des jeweiligen Prinzenpaars ganz gut informieren, aber keinen nennenswerten Wirtschaftsteil haben. Gleiches gilt für die Nachrichtensendungen im Fernsehen. Als Informationsquelle über den Bereich, auf den sich Ihr Studium bezieht, sind die relativ ungeeignet.

Wenn Ihre Informationslage aber relativ schlecht ist, könnte Ihnen Ihr Studium theoretischer vorkommen, als es tatsächlich ist. Insofern könnte Podcasting im Auto vielleicht für Sie eine Möglichkeit sein, “tote” Zeit sinnvoll zu nutzen.

In meinem alten Auto hab ich es erst über einen sogenannten FM - Transmitter probiert. Da schließt man den *Pod über den Kopfhörerausgang an dieses “Dingens” an und das “Dingens” sendet dann auf einer (einstellbaren) Frequenz an das Autoradio. Die Qualität ist so lala und man muss auch erst mal eine Frequenz finden, die frei ist und nicht irgendwann mal durch einen Lokalstsender belegt ist.

Ich habe schließlich das Originalradio rausgeworfen und ein Radio mit *Pod - Anschluss eingebaut. Das war eine gute Investition!

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