und bis zu 8 Nachrückverfahren für die Bewerber um Studienplätze hat es im vergangenen Semester an deutschen Hochschulen gegeben, wie u.a. die SZ berichtet: http://newsticker.sueddeutsche.de/list/id/925795
Im Vergleich dazu scheinen die prognostischen Fähigkeiten an unserem Fachbereich besser zu sein ;) zum Wintersemester hatten wir ein Nachrückverfahren, zum Sommerstemester kein Nachrückverfahren.
Mich erinnert das an unser leidiges Dauerbrennerthema “Wahlpflichtfächer”. Es gibt einfach keine gute Lösung.
- Entweder man vergibt die Studienplätze zentral. Dann kann man aber kaum Kritierien jenseits der Schulnote und Wartezeit festlegen, weil das Verfahren vollautomatisch laufen muss, weil ja niemand vom Fachbereich mal einen Blick auf die Bewerbungen werfen kann.
- Oder man vergibt die Studienplätze dezentral und die Hochschule, die eine Zusage vergibt, teilt das den anderen Hochschulen mit, damit die den Bewerber aus ihrem Verfahren rausnehmen.
- Oder man hat eben das Chaos wie derzeit.
Bund und Länder haben sich ja auf die zweite Lösung geeinigt. Das wird noch lustig.
- Die Teilnahme wird nicht verpflichtend sein.
- Die schnellste Hochschule bekommt den Bewerber. Der Bewerber muss sich nun überlegen, wo er sich bewirbt. Wenn er Pech hat, bekommt er einen Platz dort, wo er eigentlich nicht unbedingt hinwill und fällt aus dem Verfahren dort, wo er eigentlich hinwill, raus - obwohl er dort auch einen Platz bekommen hätte.
- Bei dem alten zentralen Verfahren über die ZVS konnte man noch eine Reihenfolge von Wünschen angeben. Hier nicht.
- Immerhin: Die Hochschulen haben dann einen Anreiz, die Zusagen ganz schnell rauszuschicken, denn sie wissen ja, dass sie die Bewerber, denen sie zusagen, auch bekommen werden, denn für die anderen Hochschulen sind sie ja blockert… sofern die anderen Hochschulen bei dem tollen Verfahren auch mitmachen
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